Was ist Yoga? - Weit mehr als Sitzen im Lotussitz Weit mehr als Sitzen im Lotussitz
Stars wie Madonna, Christy Turlington und Sting lieben es, führende Entscheidungsträger der Wirtschaft praktizieren es, der Philosoph Arthur Schopenhauer war von ihm ebenso fasziniert wie der Psychoanalytiker C. G. Jung:

Yoga ist zu einem Teil der westlichen Kultur geworden.

Gegen Anfang des letzten Jahrhunderts begann diese hilfreiche Technik im Westen Fuß zu fassen, doch ihre Wurzeln liegen viel weiter zurück: Der Ursprung des Yoga ruht in Indien. Hier wurde schon vor Jahrtausenden ein System aus Meditation, Körperübungen und Atemtechniken entwickelt, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und sich bis ins hohe Alter seine physische wie geistige Leistungsfähigkeit zu bewahren.

Im Laufe der Zeit sind unterschiedliche Strömungen im Yoga entstanden. Der von uns praktizierte Stil, das Kundalini Yoga, ist eine der traditionellen Varianten. Es wurde 1968 durch seinen zu der Zeit amtierenden Meister Yogi Bhajan in die USA gebracht und legt zusätzliche Schwerpunkte auf die Dynamik von Übungen und die Kraft des Atems.

Wie bei allen Yogaformen, so gilt auch hier: Yoga ist kein Sport - es ist weit mehr als das.

Wer Yoga praktiziert, will sich entwickeln - und findet die Chance dazu in Übungen, die bisweilen auch körperlich anspruchsvoll sein können. Doch es gibt keinen Wettbewerb und keine Leistungsmarke, die zu erreichen ist. Jeder achtet auf sich. Jeder ist sein eigener Maßstab.

Yoga wirkt unter anderem heilsam bei den folgenden psychischen und körperlichen Problemen:
Schauen Sie auch in unsere Rubrik Studien, um mehr über die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit von Yoga zu erfahren.